Ich kritisiere...
Aktuelles...
Katholischer Spass

















Aktuelles...




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Um es gleich vorweg zu sagen:
Ich bin bei meinen Recherchen für diese HP auf ungeheuerliche
Sachen gestoßen. An gegebener Stelle werde ich Links anbringen,
damit Sie sich selbst überzeugen können.                                                   

(Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von Inhalt und Gestaltung der von mir verlinkten Seiten!)

Wenn Sie Bilder "mitnehmen" möchten: Mit der rechten Maustaste und dann bei "Bilder speichern unter" auf Ihre eigene Festplatte bringen...

Ich bin eine normale Frau vom Land, habe kein Abitur und werde mich aus diesem Grund auch einer einfachen Sprache bedienen, damit mich jeder verstehen und meinen theologischen Gedanken folgen kann!


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Noch mal...




Sie haben die Seite einer kritischen Katholikin gewählt!
Und Sie meinen, daß widerspricht sich selbst?

Nein - nicht unbedingt!

Denn ich bin auch eine recht gute Hausfrau und trotzdem
kritisch - vor allem “selbstkritisch”!
Das Eine schließt ja das Andere nicht aus, oder?

Wieso ich hier diese Seite betreibe, fragen Sie?

Nun - ich habe fast 30 Jahre in einem evangelischen Dorf gewohnt,
habe dort in der Kirche an Feierlichkeiten und Familienfeste
teilgenommen und bei diesen Anlässen auch das Abendmahl zu mir
genommen.
Ca. im Jahr 2003 muss ich lesen, dass ich durch die Einnahme des
Abendmahles gesündigt habe in den Augen des damaligen Papstes
Johannes Paul VI. - Da war ich erst mal geschockt!
Als Argument wurde gebracht: Nur in der kath. Kirche wird das Brot
WIRKLICH in den Leib Christi verwandelt...in der evang. Kirche sei
das nur symbolisch!
Über diese "Symbolik" werde ich, weiter unten, noch gründliche
Ausführungen zum Besten geben.

Ausserdem ist das Internet ist ein tolles Medium, um seine Gedanken
auch einem größeren Publikum näher zu bringen.
Und da ich schon immer Theologie mochte und auch recht
katholisch bin, wage ich diesen rasanten und interessanten
Weg - mitten ins pralle Leben!

Ich darf Sie nun in mein kleines Reich der Zweifel, Selbstkritik
und Fragen führen, und wünsche Ihnen einen kurzweiligen
Aufenthalt...




Schon in der Schule im Religionsunterricht machte ich mir
Gedanken, woher denn nun die Frau kam, mit der Kain
(nachdem er seinen Bruder Abel erschlagen hatte) seine
Nachkommenschaft gründete.
Im Buch GENESIS heißt es: Kain ließ sich im Lande Nod
nieder, erkannte sein Weib, und die gebar ihm Henoch.
                                                                                                                (Genesis; Vers 4; Absatz 9/10)


Auch Henoch wurde später Vater - doch wo kam dessen
Frau her?
Henochs Ururenkel nahm sich sogar zwei Frauen!!!
Woher???


Auch Kains anderer Bruder Seth nahm sich eine Frau.
Also, wenn ich davon ausgehe, das nur Eva aus der Rippe
Adams erschaffen wurde, woher sind dann die anderen
Mädels gekommen.

                                                                                             


Wenn ich dann aber gesagt bekomme, ich darf die
Schöpfungsgeschichte nicht wörtlich, sondern symbolisch
sehen, dann muß ich annehmen, daß ich auch weitere
Begebenheiten symbolisch (nicht: diabolisch) sehen darf!


Jetzt spätestens muß ich meinen Lesern aber sagen, daß ich eine
gläubige Frau bin. Nicht, daß hier ein falscher Eindruck entsteht!

Aber man darf doch mal fragen?!

Im übrigen liest sich das Alte Testament (der erste Teil der Bibel) sehr schön.
Ich behaupte schon seit langem: Wenn ich auf ‘ne einsame Insel müßte
und 3 Bücher mitnehmen dürfte, wäre die Bibel dabei!





Es folgen noch viele eindrucksvolle Geschichten, die sich um das Leben der
Israeliten ranken, von Adam und Eva, über Abraham, der fast seinen Sohn
Isaak für Jahwe (Gott) geopfert hätte.

                                                                                                                            Über Joseph, der von seinen neidischen Brüdern an den Pharao verkauft
wurde.

Über Moses, der seine Leute aus der ägyptischen Knechtschaft führte.
(Im Buche EXODUS zu finden)
Und der später die 10 Gebote von Gott persönlich für uns bekam.





Nach denen wir uns richten sollen (was natürlich toll einfach wäre, da es
ja nur zehn Gesetze gäbe, statt unseres Paragrafendschungels...

Allerdings gab es noch unzählige Verhaltensregeln und Vorschriften,
die das Leben der Israeliten regeln sollte...(also doch so ähnlich
wie bei uns?  Alles zu finden in den Büchern LEVITICUS,  NUMERI
und DEUTERONOMIUM)


Ach, falls sich jemand Gedanken macht, was ich mit Buch oder
Bücher meine: das sind die einzelnen Kapitel der Bibel (Altes
Testament)


Die Bibel (AT) berichtet noch von Königen wie David oder Salomon,
von Kriegen und von anderen Katastrophen.
Wie z.B. von der Sintflut, vor der Noah, auf Gottes Geheiß hin,
ein großes Schiff (Arche) baute und von jedem Tier ein Paar darauf
bringen ließ.
(Jetzt muß ich aber noch ganz schnell an die Dinosaurier erinnern,
die, wie Sie ja alle wissen, nicht an Bord waren. Darüber gibt es
sogar ein Liedchen *schmunzel*)




Nun, nachdem die Sintflut vorbei war, und es nur acht überlebende
Menschen gab, nämlich Noah, seine Söhne Sem, Cham und Japhet
und deren jeweiligen Frauen, machten die sich daran, die überflutete
und ausgestorbene Erde wieder zu bevölkern.

Sollte der letzte Satz sich sich ein wenig sarkastisch angehört haben,
so ist das mit voller Absicht geschehen!
Denn spätestens jetzt muss ich folgern:


Noah, seine Frau, die Söhne und Schwiegertöchter müssen ver-
schiedenen Rassen angehört haben!
Schwarze, Weiße, Rote, Gelbe und so!




Sie merken doch hoffentlich schon, worauf ich hinaus will?



Tja, es sieht so aus, als seien wir wirklich alle aus einer Sippe,
aus einer alttestamentarischen, jüdischen, farbigen Familie!

Heißt es doch im Buche GENESIS:



Dies sind die Stämme der Söhne Noahs gemäß ihrer Geschlechter-
folge und nach ihren Völkerschaften. Von ihnen zweigen sich die
Völker auf der Erde nach der Sintflut ab.
(Buch GENESIS, Vers 10, Absatz 32)

Auch wenn Noah und seine Frau nur Zwei waren, so muß doch in
jedem von ihnen genug Erbmasse für eine Vielzahl an Rassen vorhanden
gewesen sein!
Oder sehe ich das falsch?
Oder sollte ich die Sintflut wieder als “Symbol” sehen?


Auf das Wort “Symbolisch” werde ich noch mal später genauer eingehen,
etwa bei der Einsetzung der Eucharistie durch Jesus. Später!

Apropos “Spät”...spätestens hier sollten alle Rassenhasser aufhören zu lesen,
bevor ihr Weltbild zusammenstürzt.
Und auch Neonazis sollten mit dem Lesen aufhören, sofern sie dessen
überhaupt mächtig sind!? (Na ja, solange sie ja ihre Stiefel schön binden
können...)



nach oben


Ach, ich bin ganz vom Thema abgekommen...


Ich wollte ja die Bibel hinterfragen!
Und ich bin froh, daß im AT auch einige Frauen erwähnt werden, sonst
hätte ich echt daran gezweifelt, ob ich  überhaupt würdig bin, aufzu-
begehren?!




Die Frauen heißen, außer der allseits bekannten Eva:


Sara, die ihrem Manne Abraham eine andere Frau zuführte, weil sie selbst
keine Kinder bekam.
(Später gebar Sara aber doch noch, in hohem Alter, einen Sohn, Isaak, s.o.)

Rebekka, die Frau von Isaak.

Rachel, die Frau von Jakob, die nach der Geburt ihres zweiten Sohnes,
Benjamin, starb.

Lea,  Frau von Jakob, s.o.

Ruth, die bei ihrer Schwiegermutter blieb, nachdem ihr Mann gestorben war.
“Wo du hingehst, will auch ich hingehen, dein Volk ist mein Volk, dein Gott
ist auch mein Gott”
(So steht’s im Buche Ruth, Vers 1, Absatz 16)

Und mit diesen Frauen, aus dem alten Testament komme ich zu einem
neuen Kapitel:


 




Ja, und hier ist das einzige Mal, daß ich es bedaure, eine Frau zu sein,
denn, wie Sie ja alle wissen, haben wir Frauen in der Kath. Kirche
herzhaft wenig zu sagen.
Wenn es nicht zum Weinen wäre, hätte ich über einen Satz, den man mir
mal sagte, laut lachen können:


Frauen in der kath. Kirche dürfen höchstens Kerzen anzünden oder
die Sakristei putzen!

Ja, ich weiß - klingt ein bißchen überzogen - stimmt aber leider Gottes!

Und da das Wort Gott gerade fällt:
Warum ist es mir, als Frau, in der kath. Kirche nicht möglich, nach einem
Theologie-Studium, Priesterin zu werden?

Oder gar katholische Bischöfin oder zum guten Schluss sogar Päpstin?


Schließlich soll Maria Magdalena auch die erste Apostelin gewesen sein, und hat aus diesem Grund die gleiche Anwärterschaft auf den Stuhl Petri wie ein männlicher Papst. Sie erinnern sich doch - Petrus verleugnete -  seinen Herrn Jesus!

Maria Magdalena hielt bis zum bitteren Ende, wie überhaupt einige       Frauen, an der Seite unsres Herrn aus, d.h. sie hat sich zu ihm bekannt       und ihn nicht im Stich gelassen!

Und sie war die Erste, die dem auferstandenen Jesus begegnete am      Morgen des dritten Tages...

www.mariavonmagdala.de

Wenn ich doch eine Berufung hätte, Gott den Menschen näher bringen
zu wollen, Gottesdienste zu halten und vor allem die heiligen Sakramente
spenden zu dürfen - warum ist mir das, als Frau, nicht gestattet?


Steht das irgendwo in der Bibel?
Habe ich das überlesen?

Dazu muss ich einen passenden Satz zitieren aus dem Buch: "Die Truhen des Arcimboldo" von Hanjo Lehmann - ich hoffe, er verzeiht mir den Copyright-Bruch?! ... (Im Nachwort zu lesen): "Da lebe ich in einem Land, das von sich behauptet, gleiches Recht für Männer und Frauen zu gewährleisten. Aber die treuherzigen Behörden dieses Landes treiben Steuern ein für eine Kirche, in der keine Frau Priesterin oder Bischöfin werden kann; und das Land bezahlt auch noch an seinen eigenen Universitäten die Lehrstühle, wo die Rechtlosigkeit der Frau als göttlicher Wille gelehrt wird..."

Ist das in einem Zeitalter, wo Frauen selbst höchste Regierungsämter
innehaben, noch tragbar?

Ich denke nein, denn in der Evangelischen Kirche klappt’s doch auch.





Und an dieser Stelle muß ich auch mal meine Sympathie, die ich für
Martin Luther empfinde, zum Besten geben:

Hat er doch, zu einer Zeit, in der es höchst gefährlich für ihn war, die Bibel,
aus der bis dahin nur den Gebildeten bekannten Sprache Griechisch ,
ins Deutsche übersetzt!






Was ist daran so toll, werden Sie sich fragen?


Nun : Steht doch im neuen Testament, daß alle Menschen gleich sind.
Und das sollte der normale Mensch von vor vielen hundert Jahren
gar nicht wissen.
Die Bibel war sogar eine lange Zeit für den “normal Sterblichen” verboten!

Das muss ich mir mal ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen...
Tja, da hätte ich sie gar nicht auf die oben erwähnte Insel mitnehmen
dürfen, sollen, können...

Von der Abschaffung des Ablasses durch Martin Luther werde ich an
anderer Stelle berichten.



Aber ich bin schon wieder vom Thema abgekommen, dank Martin L. aus W.
(Falls jetzt jemand schmunzeln sollte, bin ich darüber sehr erfreut, denn ich
denke, über Gott sollten wir mit fröhlichem Gesicht reden!)


Selbst wenn der alttestamentarische Gott mitunter ein wenig streng
( und manchmal sogar etwas grausam) in seiner Auffassung war, so
begegnet uns doch in der Person seines Sohnes Jesus ein wunderbarer,
verletzlicher, sensibler Mensch!!!


Hier an dieser Stelle will ich auch gar nicht näher auf die “unbefleckte”
Empfängnis eingehen, oder sie in Frage stellen, da wir ja alle wissen,
daß es medizinisch möglich ist, eine Jungfrau zur Mutter zu machen.

Wie dem auch sei, das neue Testament ist äußerst lesenswert!
Hier kann man etwas über Liebe, Geduld, Vergebung, Hoffnung, Glaube
und nochmal Liebe, lernen.


Jesus zeigt Größe, indem er der Einfachste unter den Einfachen ist,
der Ärmste unter den Armen - und doch der Größte!




Sie merken schon, wen ich tief verehre?
Fast noch mehr als seinen Vater, an den ich zwar glaube, aber vor dem
ich doch einen Heidenrespekt habe! (Das war jetzt aber eine hübsche
Wortspielerei, gelt??)



Nun, dank der “Dreieinigkeit” muss ich mir aber auch keine Vorwürfe
machen, ich könnte Einen benachteiligen!
Obwohl ich persönlich mit dem “Heiligen Geist” nicht allzu viel
anfangen kann oder seine Bedeutung richtig verstehe.
Oder schwebt er vielleicht doch gerade über mir, während ich diese
Zeilen schreibe? (Ist jetzt nicht blasphemisch gemeint)

Aber ich denke, Jesus zeigt mir den Weg, den ich gehen muss!

An ihm scheiden sich die Geister, allen voran der kath. Klerus:


Jesus predigte Bescheidenheit, doch warum besitzt der Vatikan so
ein immenses Vermögen?
Sie könnten jetzt einwerfen, daß er die für seine Kirchen und kirchliche
Einrichtungen brauche.

Nein, sage ich, denn dafür gibt es ja wohl auch die, in Deutschland
einzigartige, Kirchensteuer! Und nicht nur die! Weiteres später.

Nein, sage ich, warum sollten sonst mittlerweile, aus Kostengründen,
viele Kindergärten oder Sonstiges geschlossen werden müssen?

Nein, sage ich, wir könnten ja sonst auf Kollekten und Spenden ganz
verzichten.

Nein, von diesem Vermögen rührt die Kirche herzhaft wenig an.
Das hat sie, im Laufe der Jahrhunderte gescheffelt und besitzt sie!

Und das, obwohl Jesus, seinerzeit, die Händler aus dem Tempel warf!
Soll heißen, er hatte etwas gegen Geldmacherei!

Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern und Jüngerinnen:                                Da geht eher ein Kamel durch ein Nadelöhr, als daß ein Reicher in den Himmel kommt! (Lukas, Kap. 18, Vers 24-25)

Und Paulus schreibt in seinem ersten Brief an Timotheus:
Denn Wurzel allen Übels ist die GELDGIER; so manche, die sich ihr hingeben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Weh bereitet.

1 Tim. 6,10


z.B., das Sie, selbst wenn Sie aus der Kirche ausgetreten sind, immer
noch mit ihren normalen Steuern die Kirchen finanziell unterstützen? Und das
gilt für beide Kirchen.


auch, das christliche Kindergärten, also beider Konfessionen zum
größten Teil vom Staat finanziert werden?


ferner, daß der ganze Reichtum der Kirchen, kath. und ev., zum
allergrößten Teil aus kriminellen Machenschaften stammt, wie z.B. den Kreuz-
zügen, den Hexenprozessen, den Judenverfolgungen usw.?

Die Kirche hat Blutgeld (bei Youtube)

Jesus hatte auch etwas gegen Heuchler...und ich möchte nicht wissen,
wie viele Heuchler, gerade im Klerus, vertreten sind?!
Allerdings auch in der sog. Gläubigenschar...was aber nicht nur
in der katholischen Kirche vorkommt!

Wie kommt die Kath. Kirche dazu, zu behaupten, der Papst sei
unfehlbar, selbst wenn Jesus von sich und seinen Taten nicht immer
gänzlich überzeugt war? Er selbst hat an sich gezweifelt. Und hielt
sich für fehlbar!

Warum sollte dann der Papst, der ja eigentlich in Petrus’ Fußstapfen
tritt, für unfehlbar gehalten werden, da ja selbst Petrus seinen Herrn
drei mal verleugnete?
Petrus war eben auch nur ein Mensch. Und der Papst ist es ebenso!

Man kann es drehen und wenden wie man will - hier tauchen einige
Ungereimtheiten auf, und ich weiß, daß ich nicht der einzige katholische
Mensch bin, der sich darüber Gedanken macht, oder eben Fragen
aufwirft, so wie ich!


                                                                                     nach oben

Jetzt komme ich zu einem Lieblingsthema von mir, welches Sie bestimmt
auch sehr interessiert, oder auf das Sie schon warteten:


(Das Wort ist an sich schon so umstritten, das sogar der Artikel unklar
scheint - heißt es “das” oder “der” Zölibat...ich muß doch
mal bei Wikipedia schauen!)

Am Zölibat scheitert meine, mir gottgegebene, Vernunft!
Warum, um Himmels Willen, darf ein katholischer Priester nicht
verheiratet sein???
Ich behaupte: Wenn ein Mensch (egal, ob Frau oder Mann) seine Lebens-
aufgabe darin sieht, Gott den Menschen näher zu bringen, kann er es
doch ebenso im Zustand der Ehe machen. Bei den Protestanten klappt’s
doch auch.
Im Gegenteil, ein verheirateter Priester weiß doch viel mehr vom wahren
Leben, von Ehe und Partnerschaft.
Und genau aus diesem Grund kann er dann auch bessere Ratschläge
an seine “Schäfchen” verteilen, und weiß mehr um ihre Probleme!
Ich behaupte: Wenn ein Mensch (egal, ob Frau oder Mann) sein/ihr Leben
Gott weihen will - dann kann dieser Mensch ja ins Kloster gehen und ehelos
bleiben!

Im Übrigen hatte Jesus nichts gegen Ehen, siehe Hochzeit zu Kanaa! Da hat er sein erstes Wunder vollbracht - die Verwandlung von Wasser in Wein!
Ausserdem war der Apostel Petrus, nach der katholischen Lehre quasi der erste Papst, verheiratet!

Ich hoffe ja nicht, daß diese Ehelosigkeit von dem kath. Klerus dazu
“erfunden” wurde, das der, schon oben erwähnte, Reichtum innerhalb der
Kirche verbleibt, anstatt dem Pfarrer ein familienfreundliches Auskommen
zu sichern?!

Nein, das kann es aber auch nicht sein, da die kath. Kirche ihren
Priestern 2 oder 3 uneheliche Kinder bezahlt!!!


Ja, Sie haben richtig gelesen, und bestimmt auch schon mal davon
gehört - es aber nicht glauben können!
Hmmm, mir fällt jetzt der Satz über die Heuchelei gerade ein - ich weiß gar
nicht, wieso!


Warum braucht ein Pfarrer eigentlich eine Haushälterin?
Sein bißchen Ein-Personen-Haushalt kann er doch alleine führen wie
viele andere alleinstehende, berufstätige Männer das auch können.
Und was für eine ganztätige (und nächtliche) Tätigkeit als Haushälterin
von der Kirche finanziert wird, könnte natürlich auch für eine Putzfrau
oder die Wäscherei langen. Im Grunde genommen wäre eine Ehefrau
evt. sogar preiswerter, da die Haushälterinnen ja auch extra versichert sind.
Laut dem heutigen Amtsdeutsch leben die Beiden praktisch in
 “eheähnlichen Verhältnissen”!

Nun, vielleicht ist die Sache mit den Haushälterinnen besser für die
christliche Gemeinschaft als ich erst mal annehme.
Ich will Ihre Aufmerksamkeit nämlich auf einen anderen, das Zölibat
betreffenden Missstand, lenken.
Wie Sie ja bereits wissen, soll der Priester nicht nur ehelos, sondern auch
“keusch” leben.



Das bedeutet für einen gesunden, jungen Mann, das er den ihm ange-
borenen, ich könnte ja sagen, von Gott gegebenen Sexualtrieb, unter-
drücken muss, nur weil er Theologe sein möchte.
Einige, vielleicht sogar viele dieser Männer werden und können der
Versuchung widerstehen.
Aber einige, vielleicht auch mehr, können es nicht.
Und dann geschehen solche Dinge, die von der kath. Kirche immer
wieder mal allzu gerne vertuscht oder heruntergespielt werden.






Und ich rede jetzt nicht von der Unkeuschheit mit ihren Haushälterinnen!
Ich rede von Unzucht mit, oder Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen.



Im Jahr 2003 geschahen zwei zeitgleiche Vorfälle, deren Bestrafung
seitens der kath. Kirche mein ganzes theologisches Weltbild zerstörte:
Der Saarbrücker Theologieprofessor Dr. Gotthold Hasenhüttel wurde, weil
er am Rande des ökumenischen Kirchentages in Berlin auch evangelische
Christen zur Kommunion einlud, vom Trierer Bischof Reinhard Marx


Zur etwa gleichen Zeit wurde ein katholischer Priester, dessen Name nicht mal erwähnt wurde, auch in Deutschland, wegen sexueller Übergriffe auf Kindern und Jugendliche seiner Kirchengemeinde,



Habe ich hier etwas nicht richtig verstanden?
Hätte es nicht andersherum sein müssen?
Schließlich hat Pfarrer Hasenhüttel nur das Wort Jesu ernst genommen
und zelebriert:
“Tut dies zu meinem Gedächtnis”
sagte Jesus zu seinen, zum letzten Abendmahl versammelten, Jüngern.
Damit meinte er die Wandlung von Wein in sein Blut und von Brot in
seinen Leib.
Nehmt und esset alle davon! Sagte er beim Brot.                                      Nehmt und trinket alle davon! Sagte er beim Wein.
                                                                                                                    

Der andere Fall, der wahrscheinlich nicht nur in meinen Augen um vieles
schwerer wiegt, wurde heruntergespielt. Dabei hat dieser Pfarrer, der sich
an unschuldigen Kindern vergriff, gleich gegen 2 Gesetze verstoßen.
Zum Ersten gegen das Grundgesetz und dann noch gegen göttliche
Gesetze.
Und der wird nur beurlaubt?
D.h. - nach einer gewissen Zeit, wenn die kath. Kirche meint, es sei Gras
über die Sache gewachsen, wird eben dieser Kinderschänder an anderer
Stelle auf die Menschheit, besser noch Kindheit, losgelassen.
Dort kann er dann mit seinem munteren Treiben fortfahren, noch ein paar
Kinderseelen traumatisieren, kleine Körper schänden usw.

www.kirchenopfer.de








Hmmm, was hat Pfarrer Hasenhüttel wohl falsch gemacht?
Er hat die Worte Christi umgesetzt, als dieser sagte: Alle!
Oder sind auch die Worte von Jesus nur symbolisch zu deuten.

Zu eben dieser Symbolik muss ich noch etwas einflechten, was mir auch
etwas zu schaffen gemacht hat.
Ich habe es ja schon weiter oben erklärt:

Ich habe lange Jahre in einer evangelischen Gemeinde gelebt, bin dort
auch hin und wieder zur Kirche gegangen und habe dann, wenn ein evangelisches Familienmitglied Konfirmation hatte, natürlich an dem
Abendmahl teilgenommen. Das war für mich Ehrensache!                            Nun mußte ich anschließend erfahren, daß ich durch diese Teilnahme, große Schuld auf mich geladen habe!!!
Laut der Auffassung der katholischen Kirche wird eben nur in dieser die
heilige Wandlung wirklich vollzogen. Und in der Evangelischen Kirche sei
das alles nur symbolisch!
Dann frage ich mich aber, warum es in der evangelischen Kirche immer
Wein (oder wahlweise auch Traubensaft) zu trinken gab und bei uns
Katholiken trinkt nur der Pfarrer das Blut Christi und wir gehen leer aus???

(Johannes-Evangelium, Vers 6, Absatz53)



Das kann doch nicht angehen, daß wir katholische Christen nur die Hälfte
von der Eucharistiefeier mit auf den Weg bekommen?
Ich bin aber, Gott sei Dank, nicht allzu schuldbewußt, da ich ja nicht gegen
Gottes Gesetze verstoßen habe, aus o.g. Gründen!
Und eine Frage habe ich noch: Was ist aus dem ökumenischen Gedanken
geworden?


Wenn die katholische Kirche sich schon so schwer tut, ihren Priestern den
ökumenischen Gedanken, und die damit einhergehende Tatumsetzung
an eine “Interkommunion”, wie Herr Dr. Hasenhüttel es nennt, zu erlauben,
wie darf ich es dann verstehen, daß ökumenische Eheschließungen
weiterhin von beiden Kirchen forciert werden?
Schließlich ist in unseren katholischen Augen die Ehe genauso ein heiliges
Sakrament wie die Eucharistie, sprich: Kommunion!
Gut - Sie werden jetzt sagen, daß bei einer ökumenischen Trauung zwei
Priester anwesend sind - ein katholischer Pfarrer und ein evangelischer Pastor.
Aber Pfarrer Hasenhüttel ist katholisch, und die Hostie, das ist das ungesäuerte
Brot für die Kommunion, war dann doch auf jeden Fall in den Leib Christi um-
gewandelt worden - nicht nur symbolisch!
Und er hat diesen echten Leib Christi den Protestanten doch endlich mal in
deren Genuss gegeben! Er wollte dieses wunderbare Sakrament allen zuteil
werden lasse.





Ach, noch was - bei den Protestanten gibt es auch echtes Brot und nicht
diese Oblaten, die immer so am Gaumen hängen bleiben, da man ja keine
Flüssigkeit zum Nachspülen hat (Sie wissen doch noch: das Blut von Jesus).
Ich kaue sie nämlich bis auf den heutigen Tag nicht, da ich im Kommunions-
unterricht gelernt habe, das man dieses nicht tut!
Tja, ein kleines Schlückchen von dem guten Messwein würde bestimmt die Sache erleichtern.

Aber ich denke, da ist der gute Messwein bestimmt zu teuer für uns normal
Sterbliche?!
Und der Pfarrer hat ihn vielleicht auch viel nötiger?





Uns bleibt nur:                                                                                                Darauf zu achten, dass nie wieder, im Namen Jesu oder Gott Unrecht geschieht!                                                                                                          Dass keiner zu irgendeinem Glauben gezwungen wird!                                    Niemanden zu verurteilen, der andersgläubig ist, z.B. Juden oder Moslems! Die Menschen so zu akzeptieren und zu respektieren, wie sie sind!             Über niemanden ein vorschnelles Urteil fällen!

Denn mein persönlicher Lieblingssatz aus der Bibel lautet:

"Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein"...(sagt doch eigentlich alles!)



Achten Sie kritisch auf die Institution "Kirche"!

Lassen Sie sich nicht vom Klerus das letzte Geld aus der Tasche ziehen!

Und verallgemeinern Sie nicht alles...so, wie ich es gerade tat...

Denn es gibt in beiden Kirchen bestimmt genug PriesterInnen, die eine Berufung haben, und nicht nur einen Beruf!








        







Zuletzt aktualisiert am: 23. Juli 2015

Webmasterin: Mona, die kritische Katholikin